Fisher F11

Einschätzung des neuen Fisher F11

Man kann den F11 als modifizierte Version des Fisher F2 sehen, wo einige Kinderkrankheiten ausgemerzt wurden. Hervorzuheben ist das deutlich dickere Spulenanschlusskabel und der hochwertige Spulenstecker. Außerdem hat man beim F11 nicht mehr den Eindruck von zu viel Plastik. Die Verarbeitung erscheint sauber und vermittelt keinen billigen Eindruck. Sehr schön ist auch die unverlierbare Gummi-Kopfhörerbuchsenabdeckung (was für ein Wort…), die bei Nichtbenutzung dieser Buchse das Gerät vor Wasser und Schmutz schützt.

Die etwas kleiner Suchspule (19cm) scheint sehr unempfindlich gegen Störungen durch das Anschlagen gegen Hindernisse zu sein. Auf Grund des kleineren Durchmessers hat die Empfindlichkeit auf kleine Objekte zugenommen was grade den Antiksucher erfreuen dürfte.
Fisher hat dem F11 jetzt auch an der unteren Spulenaufnahme am Gestänge endlich ein paar Gummiringe spendiert, so dass Verschleißerscheinungen durch Sand und anderen Schmutz nicht mehr so schnell auftreten können wie das bei der Plastik-auf-Plastik Lösung ab und an der Fall war.

Fisher hat auch beim F11 seine Hausaufgaben gemacht und das Gerät mit einer Lautstärkeregelung und einem endlich mal gut funktionierenden fixen Bodenabgleich ausgestattet der auch hier auf unseren Vulkanböden im Allmetall keine Störsignale produziert – grade das ist in der Preisklasse keine Selbstverständlichkeit!
fisher_f11_metalldetektor

Zur Leistung: Die Leistung (Ortungstiefe) entspricht in etwa dem Fisher F2 und liegt damit im mittleren Leistungsbereich. Störungen bei zu hoch eingestellten Sens (Suchempfindlichkeit) bleiben in der Nähe von elektrischen Störquellen zwar nicht aus können aber durch Reduzierung der Leistung in Schach gehalten werden. Störungen durch elektrische Interferenzen (EMI) halten sich ebenfalls in Grenzen.

Die Leitwertanzeige (Eisen + 9 Buntmetallstufen) belügen den Anwender genau so viel oder wenig, wie das alle anderen Detektoren auch machen (müssen), so dass ich an der Stelle darüber nichts weiter zu berichten weiß.
Die Tonunterscheidung in 4 Stufen ist ok, aber ebenso wie die Leitwertanzeige ein Schätzeisen 😛

Fazit: Unsere Empfehlung hat der „Kleine“ 🙂
Etwas wirklich neues hat der Fisher F11 nicht zu bieten, dafür wurde das Alte in gefälliges Design mit durchdachter Ausstattung für den Sondengängerneuling neu verpackt. Für unser Dafürhalten ist der Fisher F11 ein würdiger Nachfolger des Fisher F2 und eine empfehlenswerte Alternative zu vielen anderen Detektoren in der Preisklasse bis 260,00 Euro!

Gastbeitrag von Thomas Schwarz (Eifelsucher.de)

 

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