Sondeln mit Diskriminator – wer diskriminiert, verliert !

Sondeln mit dem Diskriminator ist eine feine Sache – aber: Wer diskriminiert, der verliert !

Heutzutage haben fast alle Metalldetektoren einen Diskriminator. Selbst die günstigen Detektoren für Einsteiger bieten schon die technische Möglichkeit ungeliebte Metalle auszufiltern, welche vom Metalldetektor nicht angezeigt werden sollen.

Was früher noch eine eher unausgereifte Sache war funktioniert heute dank modernster Technik nahezu perfekt – nur einen Regler oder einen Einstellungswert hochdrehen und schon werden ungewollte Metalle wie zum Beispiel Gegenstände aus Eisen oder alte Dosenlaschen von Getränkedosen ausgeblendet. Aber sollte man die Diskrimination bzw. die Ausfilterung von Signalen bedenkenlos einsetzen ? Das ist hier die Gretchenfrage !

 

 

Eine kleine Geschichte zum Einstieg: Bei uns hier im Team kennt jeder die Geschichte von einem Sondengänger und Strandsucher aus den USA, welcher in einem Gespräch erzählte, dass er seit Jahren am Strand sondelt und während dieser Zeit nur ein einziges Mal ( ! ) einen Goldring gefunden hat. Während dem Gespräch erzählt er dann, dass er stets den Diskriminator sehr hoch einstellt, da er ja schliesslich keine Dosenlaschen und anderen Metallschrott vom Metalldetektor angezeigt bekommen haben möchte. Nur, das er mit der hohen Einstellung seines Diskriminators auch Goldringe ausblendet hat, daran hatte er nicht gedacht. Einem erfahrenen Sondengänger tut eine solche Geschichte natürlich mehr als weh, denn der Mann ist sicherlich während all der Jahre über den ein oder anderen Goldring einfach ” drübergelaufen “.

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Aber wann macht der Einsatz bzw. die Aktivierung eines Diskriminators tatsächlich Sinn ?! Wir hier im Team sind zum Ergebnis gekommen, dass für uns die Aktivierung eines Diskriminators nur Sinn macht um Eisen bzw. Gegenstände aus Eisen auszublenden. Eine klassische Situation hierfür wäre zum Beispiel die Ausfilterung von Eisensignalen auf einem verschrotteten Acker. Es gibt einfach Tage an denen man nicht ” jedes ” Signal ausgraben möchte und hierfür ist die Diskriminator – Funtkion ja auch sehr praktisch und eigentlich eine tolle Sache.

Dreht man den Diskriminator jedoch zu hoch auf und stellt den Wert zu hoch ein, dann kann es schnell passieren, dass man auch ” gute ” Gegenstände und Funde aufgrund des ähnlichen Leitwerts ungewollt ausblendet. Wer also diskriminiert, der verliert ! Man könnte also durchaus auch sagen, dass die Diskriminator – Funktion ” Segen und Fluch ” zugleich sein kann.

Unser Tipp: Den Disk – Mode grundsätzlich immer äusserst vorsichtig einsetzen. Wir persönlich setzen den Diskrimintator nur sehr selten ein, und wenn, dann höchstens um Eisensignale mit einem niedrigem Leitwert auszufiltern.

Um deinen Metalldetektor besser kennenzulernen, solltest du vor dem Sondeln in einer störungs- und metallfreien Umgebung den Disk – Mode deines Metalldetektor mit verschiedenen Metallen austesten. So lernst du deinen Detektor und die Diskriminator – Funktion besser kennen und findest relativ einfach heraus welche Metalle bei welcher Einstellung nicht mehr angezeigt werden. So kannst du am besten ein Gefühl dafür entwickeln mit welcher Disk – Einstellung du welche Metallart ausblendest …

In diesen Videos bekommst du nochmals eine tolle Erklärung zum Thema ” Diskrimination “:

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